Zertifizierte Ausbildung
Mitglied im
Osteopathieverband
Verband für Osteopathie und
ganzheitliche Therapie e.V.
 

Curriculum / Kursinhalte

Generell werden in den Seminaren das benötigte Wissen sowie die Fähigkeiten aus folgenden Bereichen vermittelt:
  • Anatomie, Physiologie und Pathologie
  • Grundlegendes Wissen der inneren Medizin, Orthopädie, Neurologie
  • Indikationen und Kontraindikationen
  • Körperliche Untersuchung
  • Osteopathische Untersuchungsmethoden und osteopathische Tests
  • Erstellen von Untersuchungs- und Behandlungsprotokollen
  • Osteopathische Läsionsketten, typische dysfunktionale Muster
  • Anamnese und Diagnosestellung aus osteopathischer Sicht
  • Differentialdiagnose
  • Beurteilung der Gesamtstatik, Körperachsen, Haltungstypen
  • Osteopathische Behandlungskonzepte und deren Durchführung
  • Diagnostik über neurologische Muskeltests nach Dr. Kendall und Dr. Goodheart
  • Screening von Störfeldern (z.B. chemisch, emotional, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Narben)
  • Betrachtung der Gesamtkompensation und Homöostase des Körpers nach Ausrichtung des Mesencephalons (nach Moshe Kastiel)
  • Osteopathische Diagnose der Kompensationsketten (intrakranielle und extrakranielle Ursachen), Dysfunktionsursachen im Ektoderma, Mesoderma, Endoderma (nach Moshe Kastiel)
  • Prinzipien der globalen, parallelen Medizin (nach Moshe Kastiel)
  • Diagnostik und Behandlung über Reflexpunktsysteme (z.B. Chapman, Jarricot), sowie VRP Zonen
  • Fallstudien, praktische Beispiele mit Patienten
Modul 1 - Parietal (Pflichtmodul)
Neuromuskuläre Techniken (NMT, „Triggerpunkttechniken“), Funktionale Muskeltests, Muskelenergietechniken (MET), Strukturelle Osteopathische Techniken (HVLA – High Velocity, Low Amplitude), Faszientechniken, praktische Anatomie und Physiologie, neuro-myofasziales und venolymphatisches System, Biomechanische Grundlagen des Bewegungsapparates, Differentialdiagnostik, parieto-viszerale und parieto-kraniale Bezüge, Analyse von Fällen aus der Praxis, Grundlagen der osteopathischen Untersuchung und Behandlung, Geschichte und Konzept der Osteopathie

Seminar 1:
Grundlagen, Becken: Iliosacrale Dysfunktionen

Seminar 2:
Becken: Sacroiliacale Dysfunktionen, Lendenwirbelsäule

Seminar 3:
Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule

Seminar 4:
Thorax, Schulter

Seminar 5:
Extremitäten

Modul 2 - Viszeral (Pflichtmodul)
Einführung in die Viszerale Osteopathie. Palpationstechniken, praktische  Anatomie, Physiologie und Pathologie, Osteopathische Diagnosetests und Behandlung. Gewebetechniken nach Barral, Williame und  Kuchera (direkte/indirekte Techniken, Recoil, Induktion, Reflexpunkte, Chapman Punkte), Konzept der Faszilitation, Embryologie, viszero-parietale und viszero-kraniale Bezüge, Analyse von Fällen aus der Praxis.

Seminar 1:
Leber und Gallenblase.

Seminar 2:
Magen, Milz, Pankreas, Duodenum

Seminar 3:
Dick- und Dünndarm

Seminar 4:
Thorax

Seminar 5:
Urogeniatales System

Modul 3 - Craniosacral (Pflichtmodul)
Seminar 1:
Einführung in die craniosacrale Osteopathie, Geschichte und Philosophie. Anatomie des Schädels, kranielle Biomechanik, Aufbau der Meningen und des Membransystems, Liquorproduktion und -absorption, praktische Anatomie und Palpation. Techniken zum Erfühlen und Evaluieren des craniosacralen Rhythmus, 10-Step Protokoll nach Dr. Upledger.

Seminar 2:
Kauapparat. Praktische Anatomie und Palpation der myofaszialen Gewebe, kranielle Techniken zur Gewebeentspannung, Bewegungsphysiologie, Dysfunktionen, TMJ- Komplex, Techniken zum Erfühlen und Evaluieren des craniosacralen Rhythmus. Analyse von Fällen aus der Praxis.

Seminar 3:
Dysfunktionen der Schädelbasis. Praktische Anatomie und Physiologie. Kraniale Biomechanik, Suturen des Schädels und Pivotpunkte. Osteopathische Untersuchung und Behandlung. Craniosacrale Techniken: Disengagement, V-Spread, Fluidtechniken, Membrantechiken. Techniken zum Erfühlen und Evaluieren des craniosacralen Rhythmus. Analyse von Fällen aus der Praxis.

Seminar 4:
Gesichtsschädel. Praktische Anatomie und Physiologie, Biomechanik, Sinus Venosi, craniosacrale Techniken: Unwinding, Drainagetechniken, venolymphatische Pumpen, Disengagement, CV3-Technik. Cranio-viszerale und Cranio-parietale Bezüge. Analyse von Fällen aus der Praxis. Generelle und Spezifsche Drainagetechniken. Osteopathische Untersuchung und Behandlung, Faszielle Entspannung, osteopathische ganzheitliche Diagnosemethoden, Auffinden der Primärdysfunktion. Analyse von Fällen aus der Praxis

Modul 4 - Integration (Pflichtmodul)
Seminar 1:
Hirnnerven N.I - N.VI, neurales System und kraniosakrale Therapie
Grundlagen Hirnneigung, Körperparallelitäten, Globales Kompensationsmuster

Seminar 2:
Hirnnerven N.VII - N.XII, neurales System und kraniosakrale Therapie
Grundlagen Hirnneigung, Körperparallelitäten, Globales Kompensationsmuster

Seminar 3:
Periphere Nerven - Grundlagen, Behandlungsprinzipien. Nerven der oberen Extremität
Grundlagen Hirnneigung, Körperparallelitäten, Globales Kompensationsmuster

Seminar 4:
Periphere Nerven - Nerven der oberen und unteren Extremität
Grundlagen Hirnneigung, Körperparallelitäten, Globales Kompensationsmuster

Seminar 5:
Periphere Nerven - Nerven der unteren Extremität, System der Kategorien, Neurale Dysorganisation
Grundlagen Hirnneigung, Körperparallelitäten, Globales Kompensationsmuster

Seminar 6:
Viszerale Reflexpunktsysteme. Viszero-kraniale Bezüge, Viszero-viszerale und parieto-viszerale Bezüge
Grundlagen Hirnneigung, Körperparallelitäten, Globales Kompensationsmuster

Modul 5 - Spezialisierung (Pflichtmodul)
Die Inhalte sind in diesem Modul nur nach Themen und nicht in Kursen geordnet, da die Schüler nach Beendigung der Grundmodule 1-4 bereits ein gutes Grundverständnis der osteopathischen Herangehensweise besitzen und deshalb fähig sind, global und systemübergreifend Diagnostik und Behandlung zu erarbeiten. Außerdem werden in diesem Modul konkrete Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt, welche je nach Befund abgearbeitet werden. Aufgrund der großen Komplexität der Biologie des Körpers wurde an der Medizin und Lebenskunst Akademie des Verbandes für Osteopathie und ganzheitliche Therapie e.V. unter Leitung von Moshe Kastiel und Dott. HP Ursula Kastiel ein vollständiges osteopathisches Diagnose- und Behandlungsprotokoll entwickelt.
Die Ausbildung bereitet darauf vor, nicht nur die Techniken der klassischen Osteopathie anzuwenden und seine osteopathische Arbeit mit der allopathischen Medizin zu integrieren, sondern generell heiltherapeutisch und ganzheitlich tätig zu sein. Dies beinhaltet die Analyse bezüglich Ernährung und chemischer Belastung des Patienten, die Diagnose des Immunsystems als hauptsächlichen Verursacher vieler Dysfunktionen, die Bewertung des endokrinen Systems, Diagnostik des Verdauungstraktes und der Entgiftungswege über Leber und Niere.

Seminar 1:
Differentialdiagnostik Hirnneigungen

Seminar 2:
Differentialdiagnostik Kompensationsmuster

Seminar 3:
Kauapparat, Schwermetalle

Seminar 4:
Immunsystem

Seminar 5:
Nebennieren

Seminar 6:
Endokrines System

Seminar 7:
Verdauung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien

Seminar 8:
Heart Care

Seminar 9:
Brain Care

Seminar 10:
Verletzung und Traumabehandlung

Modul 6 - Repetitorium (Wahlmodul)
Im Repetitorium werden die in den Modulen 1-4 durchgenommenen Techniken und Themen wiederholt und insbesondere in der Anwendung geübt. Diese Variante ist vor allem für Teilnehmer gedacht, die den in den Grundmodulen durchgenommenen Stoff vertiefen und üben möchten. Das Repetitorium wird für alle Teilnehmer sehr empfohlen. Die Techniken und Themen werden in einer kleinen Gruppe unter Anleitung eines Dozenten noch einmal durchgenommen und geübt. Es gibt viel Raum für Fragen und individuelle Förderung. Insbesondere auch zur gezielten Prüfungsvorbereitung geeignet.
Wer das Repetitorium nicht bucht, muss die fehlenden Unterrichtsstunden über Modul 7 (Sonderkurse) und/oder Modul 8 (Kinderosteopathie) abdecken, um die 1.350 Unterrichtsstunden für die Abschlussprüfung zu erreichen.

Modul 7 - Sonderkurse (Wahlmodul)
Hier werden in regelmässigen Abständen interessante und erweiterte Themen aus der osteopathischen Medizin vorgestellt. Die Möglichkeit der Teilnahme richtet sich nach dem Kenntnisstand des Teilnehmers und wird für jeden Sonderkurs individuell geregelt. Sonderkurse können auch im Rahmen einer Fortbildung von Absolventen anderer Osteopathieschulen besucht werden.

Funktionelle Herzbeschwerden aus osteopathischer Sicht
Herzrhythmusstörungen sind in Deutschland eine weit verbreitete Erkrankung. Die Prognose der Prävalenz bis 2020 ist stark steigend, sie wird laut der Deutschen Herzstiftung dann bei 2,13 Millionen Menschen liegen, das sind in etwa 2,7% der Bevölkerung. Nicht wenige Patienten haben ursächlich funktionelle Störungen als Ätiologie dieser Probleme die einem osteopathischen Behandlungsansatz zugänglich sind. In diesem Kurs werden wir uns ausführlich mit der Pathogenese und Ätiologie aus schulmedizinischer Sicht befassen und zudem erweiterte Diagnosemöglichkeiten zur Differentialdiagnose kennenlernen. U.a. kommen ein 3 Kanal EKG Gerät sowie die computergestützte Evaluierung der Herz Kohärenz zur Anwendung die alle Teilnehmer selbst durchführen und erlernen werden. Basierend auf dieser ausführlichen Diagnose werden wir zur funktionellen Ätiologie aus osteopathischer Sicht insbesondere das Nervensystem des Herzens besprechen, hier finden sich oft Ursachen für funktionale Beschweren, insbesondere bei einem Ungleichgewicht des sympathischen und parasympathischen Nervensystems. Abschließend werden wir dann Techniken erlernen mit denen gezielt die osteopathischen Ätiologien behandelt werden können und zudem eine Erfolgskontrolle über die o.a. apparativen Methoden durchführen.

Muskeltestverfahren
Funktionelle / neurologische Muskeltestverfahren liefern auf klinisch ökonomische und schnelle Weise wichtige Informationen im Rahmen der osteopathischen / manualtherapeutischen Diagnostik. Insbesondere die Kenntnis des neurologischen Zustandes eines Muskels gibt Auskunft über dessen Funktion in der Gesamtstatik bzw. Homöostase der Gesamtfunktionalität. Kursinhalte sind u.a. Muskeltests und neurologische Muskeltests nach Dr. Kendall und Dr. Goodheart, muskelspezifische Testmethoden, Therapielokalisationen, Bestimmung therapeutischer Korrekturvektoren, Diagnostik von Organdysfunktionen. Es wird ein Ausblick in die Bedeutung der funktionellen neurologischen Dysorganisation sowie chemischen, endokrinen und emotionalen Störungen gegeben.

Faszientechniken
Das fasziale System des Körpers nimmt in der Osteopathie eine wichtige Rolle ein. Faszien verbinden die wichtigsten Körperstrukturen miteinander, haben haltgebende und informatorische Funktion bezüglich der Homöostase und der Propiorezeptivität des Körpers. In diesem Kurs werden wir die wichtigsten Faszien des Körpers  von Kopf bis Fuß kennenlernen und sowohl klassische als auch modere Diagnose- und Behandlungstechniken erlernen. Kursinhalte sind u.a. Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des faszialen Systems, Faszienketten, Kompensationsketten, verschiedene Faszielle Behandlungssysteme, historische Faszientechniken.

Strain Counterstrain, AOB, Gelenktechniken nach Sutherland
Strain - Counterstrain nach Dr. Jones:
Die Strain-Counterstrain-Techniken wurden von Lawrence H. Jones entwickelt. Dr. Jones wusste, dass Schmerzen in bestimmten Positionen geringer sind als in anderen und nutze dieses Wissen zur Entwicklung seiner Technik. "Strain and counterstrain" bedeutet Spannung und Gegenspannung bzw. Dehnung und Gegendehnung. Bei Strain - Counterstrain handelt es sich um eine funktionelle, positionelle und nicht traumatisierende Technik bei der das zu behandelnde Gewebe in eine schmerzfreie Position gebracht wird. Diese Stellung wird mit Hilfe von Tenderpoints (Druckpunkten) gefunden, deren Schmerzintensität nachlässt, sobald der Patient in die richtige Position gebracht wurde.
Allgemeine Osteopathische Behandlung (AOB):
Die Allgemeine 0steopathische Behandlung (AOB) oder das General Osteopathic Treatment (GOT) stellt eine Synthese der Prinzipien und der Philosophie der osteopathischen Praxis dar, die hauptsächlich von Andrew Taylor Still, John Martin Littlejohn und John Wernham entwickelt wurden. Ziel der AOB ist es u.a., die verschiedenen Strukturen des Körpers sanft und rhythmisch zu bewegen und dadurch Verspannungen zu lösen. Das Nervensystem soll integriert werden und dadurch das Zusammenwirken zwischen den einzelnen Körpersystemen und dem Körper als Ganzem verbessert werden. Z.B. können durch eine Veränderung des Drucks zwischen den Körperhohlräumen des Thorax und Abdomens die Atmung oder Verdauung therapeutisch beeinflusst werden.
Gelenktechniken nach Sutherland:
Die sogenannten Sutherland Gelenktechniken wurden von Dr. William Garner Sutherland entwickelt, der ein Schüler von dem Begründer der Osteopathie Dr. Andrew Taylor Still war. Hauptsächlich bekannt wurde Sutherland durch die Entwicklung der Kraniosakralen Osteopathie, davor hatte er aber bereits eine spezielle Methode zur Behandlung der Gelenke erarbeitet. Bei den hier vorgestellten Techniken wird ein faszialer Behandlungsansatz unter Berücksichtigung des kraniellen Systems vorgestellt.

Praktisches Qi Gong, Biomechanik & energetische Konzepte
Angewandtes Qi Gong, Biomechanik und Kultivierung des elektromagnetischen Haushaltes
Erarbeitung von körperlichen Übungen für den Eigengebrauch, um die eigene Biomechanik zu verbessern, das Nerven-System auszugleichen und das elektromagnetische Feld des eigenen Körpers zu stabilisieren. Dazu werden Aspekte aus dem Qi Gong und Tai Chi, alten Kampfkünsten und anderen Bewegungslehren aus verschiedenen Teilen der Welt genutzt.

Sportmedizin & Fasziendistorsionsmodell (FDM)
Sportmedizin:
  • Einführung in die Sportmedizin - Was passiert, welche Probleme, welche Erkrankungen?
  • Muskelverletzungen: Einteilung, Therapien, Diagnostik
  • Praktische Behandlung von Muskelverletzungen und Myegelosen - Theorie & Praxis zu Palpation & DryNeedling
  • Internistische Veränderungen durch Leistungssport
  • Supplemente im Leistungssport - was ist bewiesen, was kann man empfehlen?
  • Langzeitfolgen des Leistungssports - Arthrose, OD, Überbelastungsfolgen
  • Präventive Maßnahmen - Rasterstereographie, RTA Algorithmen, Charakterisieren von Sportlern (Muskulatur, Körperzusammensetzung, Ausdauer), FMS
  • Anwendung von Techniken zur Behandlung von Langzeitfolgen - Neuraltherapie (Injektionstechniken), stabiles Tapen, tektonische Fixation
  • Fasziendistorsionsmodell (FDM):
  • Das Fasziale System - Erklärung und Einführung
  • FDM nach Typaldos - Einführung in die Distorsionsmodelle
  • Praktische Anwendung der Distorsionsmodelle - HTP, Triggerband, CD, Zylinderdistorsion
  • Werkzeuge in der Faszientherapie: Radiale Stoßwelle, Flossing, Kinesiotape

  • Modul 8 - Kinderosteopathie (Wahlmodul)
    Seminar 1:
    Grundlegende Aspekte der osteopathsichen Therapie bei Babys und Kindern, Rechtliche Aspekte, Indikationen / Kontraindikationen, Sicherheit & Praxismanagement, Entwicklungs- und Ossifizierungsphysiologie, Grundlagen der Embryologie, spezielle Anatomie, Physiologie und Pathologie, spezielle Untersuchung- & Behandlungstechniken, Fallbeispiele und Anwendungsdemonstrationen

    Seminar 2:
    Grundlegende Aspekte der osteopathsichen Therapie bei Kindern und Jugendlichen, Indikationen / Kontraindikationen, Entwicklungs- und Ossifizierungsphysiologie, Grundlagen der Embryologie, spezielle Anatomie, Physiologie und Pathologie, spezielle Untersuchung- & Behandlungstechniken Untersuchungs- und Behandlungsprotokoll), Fallbeispiele und Anwendungsdemonstrationen, Erstellen von Befund- und Behandlungsberichten

    Osteopathische Abschlussarbeit
    Nach Abschluss des Moduls 6 und Erreichen von 1.350 Unterrichtsstunden gibt es die Möglichkeit, eine osteopathische Abschlussarbeit anzufertigen, um die osteopathische Marke D.O.S.O.M.® sowie das osteopathische Abschlusszertifikat zu erlangen. Die schriftliche Abschlussarbeit sollte einen ungefähren Umfang von ca. 80 Din A4 Seiten umfassen. Die Arbeit wird in einer mündlichen Abschlussprüfung (45 Min Dauer) vor einem osteopathischen Gremium diskutiert.

    Voraussetzung zur mündlichen Diskussion der Abschlussarbeit ist die erfolgreich abgeschlossene Abschlussprüfung (nach Modul 5).

    Das Thema der Abschlussarbeit wird vor Beginn der Arbeit mit der Schulleitung besprochen. Die Schulleitung muss dem gewählten Thema zustimmen.

    Mögliche Themen sind:
    Praxisbezogene Arbeiten
    • Beschreibung einer ausgewählten Pathologie (anhand von Pubmed, Fachliteratur etc.)
    • Fallbeispiele und osteopathische Behandlung, ggf. Behandlungserfolge
    • Im Fallbeispiel wird die osteopathische Befundung und Behandlung eingehend erläutert.
      (Hier kann man beschreiben, wie man Patienten mit welchen Techniken erfolgreich behandelt hat.)
    Theoretische Arbeiten
    • Osteopathische Befunderhebung
    • Osteopathische Techniken und Herangehensweisen
    • Osteopathische Philosophie und medizinische Denkweise
    • Ganzkörperliche Kompensationsmechanismen
    Anatomische Arbeiten
    • hier die genaue Beschreibung osteopathisch wichtiger Strukturen, Aufbereitung aus anatomischen Unterlagen wie Chirurgieatlanten, osteopathischen Beschreibungen und osteopathischen Herangehensweisen
    • Beschreibung, warum aus osteopathischer Sicht diese Strukturen so wichtig sind (Gesamtbezüge, Gesamtkompensationsmuster etc.)
    Dies sind nur ein paar Anregungen zu möglichen Themen. Gerne kann auch ein eigenes Thema nach vorheriger Absprache mit der Schulleitung eingereicht werden.

    Betreuung der Abschlussarbeit
    Die Arbeit wird in regelmäßigen Abständen von einem Tutor der Akademie betreut.

    Die Nutzung dieser Möglichkeit wird allen empfohlen, die keine Erfahrung bei der Erstellung einer Abschlussarbeit haben. Hierzu können die Entwürfe, Gliederungen und bereits Geschriebenes eingereicht werden. Auf diesem Wege kann jede Menge Zeit gespart werden.
    Pro Tutorenstunde werden 150 Euro in Rechnung gestellt. Die Betreuungszeit liegt in der Regel bei ca. 2 - 3 Stunden.

    Heilpraktikerausbildung
    Seminar 1:
    Grundlagen Anamnesetechnik, Herz, Lunge, Verdauungsorgane

    Seminar 2:
    Neurologie 1, Blut / Lymphe, Niere

    Seminar 3:
    Neurologie 2, Endokrinologie, Infektionskrankheiten / Infektionsschutzgesetz

    Seminar 4:
    Geschlechtsorgane / Haut, Sinnesorgane, Bewegungsapparat, Psychologie, Gesetze, Hygiene

    Seminar 5:
    Prüfungstraining schriftlich, Training Differentialdiagnose, Notfall (Praxis), Injektionslehre (Praxis), Prüfungstraining mündlich

    Änderungen bleiben der Schulleitung vorbehalten.
     
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